Elternbegleitung
Elternbegleitung . . . Warum eigentlich?
Die Übergangszeit vom Kindergarten zur Grundschule und die Grundschulzeit sind für ihr Kind entwicklungstechnisch sehr bewegte Jahre. Während ihr Kind vorher nur in der Lage ist kurze, ihm bekannte Strecken zurückzulegen, vergrößert sich sein Aktionsradios und ihr Kind wird wesentlich mobiler. Das ist auch gut so! Hierdurch erhöhen sich aber auch die Gefahren. Dabei sprechen wir nicht nur von dem "netten Onkel" der das Kind anspricht, sondern auch von den altäglichen Problemen und den einfachen Formen von Gewalt, denen Kinder täglich ausgesetzt sind.
Deshalb orientieren sich unsere Trainingsthemen auch an der Lebensrealität ihres Kindes. Das beginnt bereits beim Hänseln und Schubsen und Sachen kaputt machen.
Genau das ist auch der Grund unserer Elternbegleitung. Es muss bei solchen Themen auch immer die Möglichkeit einer Nachbereitung geben. Sie sollen die Möglichkeit haben nachzuvollziehen, was wir mit ihrem Kind trainieren. Vor allem soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden nachzufragen, wenn ihnen etwas merkwürdig erscheint.
Weiterhin soll ihnen die Elternbegleitung als kleiner Ratgeber dienen, der ihnen die Möglichkeit gibt Veränderungen bei ihrem Kind zu bemerken.
Nehmen sie sich ruhig einmal die Zeit diese Seite genau zu lesen.
Was ist das Ziel unseres Trainings?
- Probleme mit Gleichaltrigen bewältigen.
- Ihr Kind wird bei uns keine Kampfmaschine, die sich mit Geheimdiensttechniken gegen jeden Angriff erwehren kann. Es wäre einfach nur gelogen, wenn wir behaupten, dass ihr Kind mit normalen Selbstverteidigungstechniken gegen einen Erwachsene bestehen kann.
- Deshalb ist es uns wichtig an den Punkten anzusetzen, wo ihr Kind Chancen hat.
- Ihr Kind lernt kindgerechte Techniken, die ihm im Notfall die wichtige Zeit verschaffen, die es benötigt um aus einer Notsituation zu entkommen.
- Wir stärken das Selbstvertrauen ihres Kindes.
- Ihr Kind lernt auf seine "Antennen" die ihm Gefahr anzeigen zu hören und zu reagieren. Wir nennen das auch Bauchgefühl.
- Wir üben mit ihrem Kind seine Stimme laut einzusetzen. Dazu gehört auch laut NEIN sagen.
- Es werden auch unangenehme Themen behandelt. Hierzu gehört in der heutigen Zeit leider auch Missbrauch und Gewalt gegen Kinder.
- Ein wichtiger Punkt unseres Trainings ist die Körpersprache ihres Kindes. Ein lautes und mit gehobenem Kopf durch die Welt gehendes Kind sendet keine Opfersignale.
- Dabei ist es wichtig, dass ihr Kind einfach nur Kind bleiben darf. Deshalb werden die Inhalte spielerisch und mittels kindgerechter Bilder und Geschichten vermittelt.
Ihre kleine Checkliste, wie sie unsere Arbeit unterstüzen und ihrem Kind zu mehr Selbstsicherheit verhelfen
Hör auf deine Antennen!
- Es gibt Antennen, die uns Gefahr anzeigen, noch bevor eine Gefahrensituation entsteht.
- Ihr Kind ist in der glücklichen Lage über eine solche Antenne zu verfügen. Wir Erwachsenen haben diese Antenne leider größtenteils verloren.
- Für uns ist es eine gewaltige Hilfe, wenn sie ihr Kind darin bestärken auf diese Antenne zu hören. Denn diese Antenne schützt vor Gefahren ohne zu verängstigen.
Akzeptieren sie ein NEIN!
- Wir üben mit ihren Kinder selbstbewusst aufzutreten.
- Hierzu gehört es auch seinen eigenen kleinen Intimsbereich zu haben, in den keiner ohne den Willen ihres Kindes eindringt. Das gleiche gilt auch für Mami und Papi. Wenn ihr Kind einmal nicht Knuddeln will oder sich nicht zur Begrüßung von der Tante abschmatzen lassen möchte, wird es das vielleicht mit einem deutlichen NEIN zum Ausdruck bringen. Dann zwingen sie ihr Kind nicht, sondern sehen es als das was es ist: POSITIV!
- Ihr Kind ist nicht trotzig, sondern hat glücklicher Weise seinen eigenen Willen, den es auch durchsetzt. Sie sehen selbst: Das geht nur mit Selbstvertrauen!
Es gibt keine Geheimnisse!
- Geben sie ihrem Kind das Gefühl über alles mit ihnen reden zu können!
- Wir reden mit ihrem Kind über "Bauchwehgeheimnisse". Zeigen sie ihrem Kind, wenn es ihnen so ein Geheimnis anvertraut, dass sie ihm glauben und vertrauen. Führen sie bei einem Verdacht ein Tagebuch.
- plötzliche Verhaltensänderungen
- Angst vor Dunkelheit, Albträume und Schlafstörungen
- Daumenlutschen und Bettnässen
- beschädigte und blutbefleckte Kleidung
- plötzliches, für das Alter unangemessenes Interresse an sexuellen Dingen und Praktiken
- Angst vor dem Alleinsein
- plötzliche Angst vor bestimmten Menschen
- Verschlechterung in der Schule
- aggressives Verhalten
- Isolation
Hier haben wir ein paar interessante Links zum Thema für sie eingestellt. Klicken sie einfach und schauen sie sich die Videos und Präsentationen zusammen mit ihrem Kind an.
Clicki´s Welt - Der interaktive Lernspielplatz
Frag Finn - Lernwebsite
mit einem Schlaf viel Ärger
Bist Du ein guter Zeuge?
Luka´s Welt ( Präventionsspiel für Kinder )
Luka und der verborgene Schatz ( Präventionsspiel für Kinder )